Charakteristik
Weine aus dem Baiken schlagen gerne einmal in die exotische Richtung aus: Apfel und Maracuja beleben den Gaumen. Ein kräftiger Körper tritt zu Tage, mit guter Balance und einem harmonischen, warmen Abgang.
Von 1900 stammen Urkunden, nach denen Kloster Eberbach den Baiken für 1,12 Mio. Goldmark von der Preußischen Regierung erworben hat. Schaut man sich den Verlauf der Geschichte an und das heutige Renomme dieser Lage, dann hat sich dieser Aufwand mehr als gelohnt. Der Name Baiken rührt übrigens von dem Begriff „Biegen“ her, da die Lage in einer Beuge liegt.
Die Böden des Baiken setzen sich aus Schieferverwitterung, Phylliten, Quarziten und Lößlehm zusammen, was knackige, mineralische Weine mit langer Lebensdauer ergibt.
Ohne Worte. Ein Spitzen Riesling von einer Spitzenlage, von denen es im Rheingau glücklicherweise so viele gibt! Vergleichen Sie doch mal mit dem Rauenthaler Baiken Riesling Kabinett trocken aus dem selben Jahr von Langwerth von Simmern – ähnlich gemacht, verraten diese Weine im Vergleich einiges über die Stilistik der Hauses – spannend!